Dienstag, 14. Oktober 2014

{Food} Mini-Lasagne für die Mutter


angie hat geburtstag. also nicht wirklich angie, vielmehr ihr wunderbarer blog, den ich schon seit ewigkeiten verfolge. natürlich geht es darum etwas feines zu kochen, das zu fotografieren und dann zu verbloggen. aber es ist kein blogevent wie jedes andere, denn nun ist mampfred in angies leben. somit ist es wohl klar, dass es nicht mehr länger nur um sie, sondern auch um den kleinen mampfi geht, der ebenfalls bekocht und gefüttert werden will.

das thema ist "futter für die mutter" - eigentlich selbsterklärend.
schnelle gerichte, die eine viel beschäftigte mutter rasch zubereiten und ebenso rasch - am besten einhändig - zu sich nehmen kann. lange habe ich darüber nachgedacht was ich dazu beisteuern könnte, bis mir die rettende idee kam:

mini-lasagne mit süßkartoffel-béchamel 

rezept:
1 packung strudelteig (z.b. von tante fanny)
2 mittlere zucchinis
1 glas getrocknete tomaten
1 tl basilikum (getrocknet)
1 tl majoran (getrocknet)
1 packung mozzarisella
saltz und pfeffer 
1-2 lasagneblätter
1 el olivenöl

für die süßkartoffel-béchamel: 
1 große süßkartoffel
1 el margarine
2 el dinkelvollkornmehl
200ml hafersahne
salz und pfeffer







1. beginnen wir mit dem, was am längsten dauert: die süßkartoffel muss gekocht werden. ich mache das ganz unkonventionell einfach mit schale (davor natürlich gut waschen und am besten noch abbürsten). einfach in 3-5 stücke geschnitten für etwa 20 minuten im kochenden wasser garen - sie sollte wirklich super weich sein.

2. die zucchini in mittlere würfel schneiden und die getrockneten tomaten erst abtropfen lassen und dann noch leicht hacken. in einer tiefen pfanne olivenöl heiß werden lassen und dann zucchini-würfel und tomatenstückchen darin anbraten. relativ lange, bis alles schön farbe angenommen hat. mit majoran und basilikum würzen und kurz noch weiter braten.

3. nun das backrohr auf 180 grad vorheizen. in einer muffinform die einzelnen mulden mit backpapier auslegen und dann mit strudelteig auskleiden (ich habe ihn dafür einfach vorsichtig in streifen gerissen).
schnell noch die béchamel gemacht: hierfür die margarine in einem topf schmelzen und dann das mehl mit einem schneebesen einrühren. hafersahne mit der zerdrückten süßkartoffel verrühren und damit das gemisch ablöschen. mit salz und pfeffer abschmecken.

nun wird geschichtet: zuerst die zucchini-tomaten-pfanne (so 1-2 esslöffel pro stück), darauf ein stück lasagneblatt, darauf die béchamel und zum schluss eine scheibe mozzarisella. 

zu guter letzt alles für etwa 20 minuten noch im ofen backen lassen, bis der strudelteig an den ecken braun und knusprig geworden ist.


die kleinen lasagnedingerchen schmecken nicht nur super gut, man kann auch super resteverwertung damit betreiben. ihr kennt das bestimmt auch, man hat immer noch von der letzten lasagne einige lasagneblätter irgendwo rumfliegen, die einzeln oder höchstens mal gepaart in der packung ihr dasein fristen. was die süßkartoffel-béchamel betrifft: ich würde gerne darin baden. ihr habt ja keine ahnung wie wahnsinnig restlos schmackhaft diese dicke sosse ist.
gut, ich will prinzipiell immer in béchamel baden, weil ich den geschmack in der lasagne so sehr liebe, aber in zukunft wird es wohl nur noch die version mit der süßen kartoffel geben.

warum ich nun so lange gebraucht habe, bis mir die zündende idee gekommen ist?

weil ich die perfekte mutter-zusammenstellung machen wollte.
- erster pluspunkt: locker als einarmiger mutterbandit zu verschmausen (bitte vorsicht, nicht das baby anbröseln).

- majoran und basilikum gelten als gute kräuter in der stillzeit, da sie eine milchbildende wirkung haben

- die zubereitung hat keine 15 minuten gedauert und im ofen bäckt es sich eh von alleine

- süßkartoffeln enthalten beta-karotin und stärken die abwehrkräfte von mama und baby

- wenn man nach dem stillen wieder hungrig ist, kann man die kleinen dinger auch einfach kalt genießen

liebe angie, lieber mampfi, lasst es euch gut schmecken!

Samstag, 11. Oktober 2014

{Food} Dinner mit Frau Schulz - der Hauptgang

jup, heute geht es weiter mit dem schulz'schen dinner. der hauptgang ist angerichtet und ich kann euch versprechen, dass es richtig lecker wird.

ich habe lange überlegt womit ich nach der tollen quiche noch eins draufsetzen könnte. meine rouladen vielleicht?! oder doch lieber nudeln mit einer sosse?
es sollte sich gut transportieren und wieder aufwärmen lassen ... stunden des nachdenkens später war die lösung am ende doch so einfach: ein braten! aber nicht irgendeiner, linsenbraten it was!

linsenbraten mit kartoffel-süßkartoffel-pastinaken-püree und brauner sosse

rezept:
für den linsenbraten
1 dose braune linsen
1 hand voll walnüsse (gehackt)
3 el geschroteter leinsamen + 5 el wasser
2 knoblauchzehen
2 kleine, gelbe zwiebeln
1/4 sellerieknolle
3 mittlere karotten
1/2 apfel
4 el dinkelsemmelbrösel
2 el frischer thymian (gehackt)
1 el ahornsirup
2 el vegane barbecue-sosse, cherrytomaten, rosmarin
salz und pfeffer, 1 el apfelmus+1el barbecue = glasur

für die braune sosse
2 karotten, 2 portobello-pilze 
1/2 stange lauch
1/4 sellerie
1/4 hokkaido kürbis
1 schuss rotwein + 400ml gemüsebrühe
2 el preiselbeermarmelade


1. den backofen auf 180 grad vorheizen. danach die zwiebeln in kleine würfel hacken, die karotten und den halben apfel raspeln und den sellerie in würfel schneiden. alles zusammen in etwas olivenöl in einer großen pfanne anbraten. dann den gehackten knoblauch zugeben und mitbraten.

2. nun den leinsamel mit wasser vermischen und für mindestens 5 minuten quellen lassen.
in einer zweiten pfanne die walnüsse rösten, mit ahornsirup glasieren und den thymian mitbraten. alles zusammen mit den linsen in einer großen schüssel vermischen und die restlichen braten-zutaten zugeben. so lange mischen, bis die semmelbrösel nicht mehr zu sehen sind und alles eine eher matschige konsistenz angenommen hat.

3. nun eine kastenform mit backpapier auslegen und die mischung mit einem löffel hineinstreichen. zuletzt noch das apfelmus mit der restlichen barbecue-sosse vermischen und als oberste schicht auf den braten streichen. mit cherrytomaten und rosmarin garnieren und für 50 minuten im ofen backen.

4. alle zutaten für die braune sosse hacken und in einer tiefen pfanne anbraten. mit dem rotwein ablöschen und mit gemüsebrühe aufgießen. so lange einkochen lassen, bis nur noch wenig flüßigkeit in der pfanne ist und danach in der küchenmaschine pürieren. mit preiselbeermarmelade, salz und pfeffer abschmecken.

5. für das püree eine süßkartoffel, zwei pastinaken und etwa 250g püreekartoffeln schälen, vierteln und in wasser weich kochen. abgießen, mit muskatnuss würzen, einen schuss pflanzenmilch untermengen und dann heißt es stampfen, bis die stückchen zu einem glatten püree geworden sind.


angerichtet wird der braten dann zusammen mit püree und sosse, am besten schmeckt es, wenn man alles miteinander vermantscht (so wie angie es machen muss, weil sie mit mampfi immer nur eine hand zum essen frei hat).

die sosse ist super einfach zubereitet aus wenigen zutaten und macht total was her, weil sie super zum braten passt und sich auch am nächsten tag noch gut macht. die cherrytomaten geben durchs mitbacken noch etwas saftigkeit und süße an den braten ab, was ihn zu einem besonderen geschmackserlebnis werden lässt.
den braten kann ich mir auch toll als weihnachtsessen vorstellen, da er eigentlich rasch gemacht ist und dann nur noch ganz alleine im ofen vor sich hinkochen muss. außerem kann man ihn je nach geschmack variieren; ich habe tags darauf zum beispiel eine variante mit zusätzlichen gekochten maronen gemacht.

mögt ihr linsenbraten bzw. habt ihr eine lieblingskombination?

heute gibts mal kein klassisches outfitfoto, sondern ein outfit in kombination mit frau schulz erinnerungen:

fake lederjacke, shorts :: zara / schal :: h&m / kleid :: h&m / weste :: zara / strumpfhose :: h&m / 
uhr :: daniel wellington / schuhe :: biker boots


fehlt nur noch die nachspeise...

Mittwoch, 8. Oktober 2014

{Food} Vegan Wednesday #111 - Dinner mit Frau Schulz - die Vorspeise

endlich endlich schaffe ich es auch wieder beim vegan wednesday teilzunehmen. musste auch mal wieder sein, vor allem bei der tollen schnapszahl diese woche.  

am wochenende hatte das große warten endlich ein ende; der lang erwartete besuch von frau schulz stand vor der tür.

am freitag kam frau schulz nachmittags in wien an und angie und ich hatten bereits etwas geplant. um 7 gings direkt ins home made zum pop it up. dort angekommen warteten schon yvi und alex, um einen lustigen abend mit bagels, kuchen und netten gesprächen zu verbringen.

samstags war dann tagsüber programm mit angie und mampfi angesagt und für den abend hatten wir ein dinner geplant. der wunsch von angie und frau schulz war es von mir bekocht zu werden. nachdem mampfi aber auch irgendwann ins bettchen muss hatte ich einen lieferservice geplant. pünktlich um 19 uhr stand ich dann also mit voll gepackten taschen vor angies wohnung, bereit für die große fresskalation.
denn wenn man mir sagt, dass man bekocht werden möchte, dann gibts da nicht bloß einen schnöden gang; nein, es gibt natürlich ein ganzes menü.

in den nächsten tagen stelle ich euch das gesamte menü vor. auf instagram und facebook gabs ja bereits einen kleinen vorgeschmack dazu.


heute starten wir mit der vorspeise des herbstlichen menüs; der kürbis-lauch-quiche mit tofuspeck.


rezept:
für den mürbteig
340g dinkel vollkornmehl
100g wasser
140g margarine (nicht zu hart)
1tl salz

für die füllung
1 große stange lauch
1 block räuchertofu
1/2 hokkaido kürbis (eher klein)
500ml hafersahne
1 el joya cremesse 
50g kartoffelstärke
200g kürbispüree
etwas geriebene muskatnuss
salz und pfeffer aus der mühle
olivenöl zum anbraten und margarine zum fetten der form





1. losgelegt wurd mit der herstellung des mürbteigs. hierfür alle zutaten in einer großen schüssel mit den händen durchkneten, bis eine feste teigkugel entstanden ist. danach in folie gehüllt für eine halbe stunde im kühlschrank ruhen lassen.

2. während der ruhezeit den lauch in dünne streifen schneiden und den tofu klein würfeln. in einer tiefen pfanne olivenöl erhitzen und den tofu darin schön knusprig anbraten. dann den lauch zugeben und die kürbiswürfel und weiter braten, bis alles weiche geworden ist. backrohr schonmal auf 180 grad vorheizen.

3. hafersahne, cremesse, kürbispüree und kartoffelstärke in einer schüssel miteinander vermengen und mit muskatnuss, salz und pfeffer würzen.
nach der ruhezeit des teiges eine springform einfetten und den teig gleichmäßig in die form drücken. wichtig ist ihn an den seiten schön hoch zu ziehen, damit die füllung ordentlich platz hat.

4. tofu, lauch und kürbis zuerst in den teig füllen und danach mit der hafersahne-mischung aufgießen. 
nun kommt das ganze nur noch für etwa 45 minuten in den ofen. die quiche ist fertig, wenn die sahnemischung schön fest geworden ist.


ich habe diese quiche zum aller ersten mal gemacht, aber mit sicherheite nicht zum letzten. die füllung ist herrlich cremig geworden dank des extra kürbispürees. zudem hilft es auch noch die farbe herbstlich aufzupeppen.

ich persönlich hätte ehrlich nicht gedacht, dass die füllung so schnittfest wird und auch noch so wunderbar schmeckt. ich bin jedenfalls großer fan dieser quiche-variante (abgesehen davon, dass ich kürbis liebe und ja versprochen hatte, dass es im oktober nur regionale gerichte gibt).
auch die mädels waren gleich überzeugt und schon am sonntag war die quiche geschichte und hatte unsere bäuche gefüllt.

seid gespannt, denn es geht bald mit dem hauptgang weiter; ich sage nur es wird bratig und richtig lecker!

... to be continued ...

Dienstag, 7. Oktober 2014

Vegan Wednesday #111 - hier wird gesammelt

da wars wieder so weit, ich habe diese woche wieder die ehre eure beiträge zu sammeln.

ich wünsche mir fotos, die mein herzlein erwärmen, weils mittlerweile schon gar recht kalt ist draußen und ich schon nur noch mit der wärmeflasche kuschle.

was der vegan wednesday eigentlich ist und wieso jede woche zahlreiche fotoverrückte veganer ihr essenstagebuch abliefern? alle infos dazu findet ihr hier.

gesammelt wird wie immer bis samstag, am sonntag erstellen wir dann das board zum 111 vegan wednesday und freuen uns auf eine bunte mischung, an der wir uns alle ergötzen können.

Sonntag, 5. Oktober 2014

{Food} Maroni-Ravioli mit Kürbisfülle

es ist nun definitiv herbst geworden. abends wird es mittlerweile schon sehr kalt und da braucht es unbedingt was warmes im magen.
der herbst hat wirklich einiges zu bieten was die küche betrifft. unter anderem ja meinen geliebten kürbis, aber auch die maronen kommen langsam aus der versenkung - oh yeah!

in nächster zeit werde ich euch einige tolle rezepte zeigen - einfach und etwas aufwändiger - von denen es sich gut durch den veganen herbst begleiten lässt.

heute geht es direkt los; vereint werden maronen, kürbis, salbei und cranberries.

maroni-ravioli mit kürbisfülle in brauner salbei"butter", cranberries und pistazien

rezept:
für den pasta-teig
300g dinkelvollkornmehl
100g kastanienmehl
140ml warmes wasser
1 el essig
5 el olivenöl, 1/2 tl salz

für die fülle
200g kürbispüree
2 el joya cremesse
salz, pfeffer, muskatnuss
schalenabrieb einer orange

einige salbeiblätter, pistazienkerne, cranberries und margarine zum anbraten


1. zuerst alle zutaten für den pastateig mit den händen zu einer glatten kugel verkneten. diese kugel dann abgedeckt in der schüssel für mind. 30 minuten ruhen lassen (an einem eher kühlen ort).

2. für das kürbispüree einen kleinen hokkaido-kürbis in stücke schneiden und in kochendem wasser bissfest garen. danach entweder mit dem pürierstab oder mit der püreepresse zu einem mus matschen. mit cremesse,  orangenschale, salz und pfeffer abschmecken und schon ist auch die fülle fertig.

3. jetzt wird es leicht tricky, denn in solch eine teigtasche darf nicht zu viel fülle, sonst quillt alles auf allen seiten wieder raus. den teig nun auf einer bemehlten fläche ausrollen und entweder mit einem glas oder einem ravioli-ausstecher kreise ausstechen. die mitte mit etwas fülle ausstatten und zuklappen. sobald alle taschen gefüllt sind, in kochendes wasser schmeissen.
die taschen sind fertig, wenn sie an die wasseroberfläche treten.

4. sobald alle ravioli  gar sind etwa 1 esslöffel alsan in einer pfanne schmelzen und kurz aufschäumen lassen. die salbeiblätter und cranberries zugeben und kurz mitbraten. danach noch die teigtaschen auf beiden seiten durchschwenken und schon kann mit ein paar gehackten pistazien serviert werden.


die herstellung und verarbeitung ist eigentlich wirklich nicht sehr viel arbeit. das tolle daran ist, man kann die ravioli vorbereiten und dann entweder später mit einer sosse, brauner "butter" oder was einem grade sonst so vorschwebt servieren oder ganz einfach einfrieren und ein ader mal genießen.

ich fand die kombination der säuerlichen cranberries und der süßlichen kürbisfülle ganz wunderbar miteinander. dazu noch der knusprige salbei, der durch seinen starken eigengeschmack alles abrundet.

ich habe zuvor noch nie mit cranberries in einem hauptgericht gekocht und war super gespannt.
habt ihr schon erfahrungen mit cranberries gemacht?

wiedermal dick eingepackt, weil wirklich schon sehr herbst; bald gibts auch wieder neue outfits zu den gerichten, wenn ich endlich mal dazu komme ein neues outfit direkt nach dem kochen/essen zu fotografieren. bis dahin muss ich eben immer dasselbe anziehen ;-)



fake lederjacke, shorts :: zara / schal :: h&m / leggings :: bdg via urban outfitters / uhr :: nixon / 
ring :: pernille corydon via rosenrot / schuhe :: nike air max thea

Sonntag, 28. September 2014

{Food} Quiche in Orange und Lila

wenn es etwas am herbst gibt, das ich wirklich liebe, dann ist es das obst und gemüse, das es in dieser jahreszeit regional zu kaufen gibt.

da hätten wir zum einen das blaukraut. es ist reich an eisen, mineralstoffen, vitamin c und somit perfekt für die kälteren tage. dann wäre da noch der kürbis. ich bin ja großer kürbis-fan und könnte mich ab dem herbst ausschließlich davon ernähren. egal ob gebraten, gekocht oder aus dem backrohr, kürbis geht bei mir eigentlich immer!

und weil ich diese beiden gemüse so sehr mag, werde ich euch in meinen nächste beiträgen einige rezepte mit dem einen, dem anderen oder beiden vorstellen.

los gehts heute mit einer quiche. in den letzten woche habe ich sehr viel gearbeitet und hatte eigentlich keine minute freizeit. allerdings gab es ein wochenende, an dem ich mich mehrere stunden wach halten musste; in dieser zeit ist die idee zur wohl aufwändigsten quiche der weltgeschichte entstanden.

quiche in orange und lila 

rezept:
für den mürbteig
300g dinkel vollkornmehl
80g wasser
140g margarine
1 tl salz
für die füllung
blaukraut (gekocht)
2 geriebene karotten
1 packung räuchertofu
1 bund petersilie
300g cashewkerne
400g seidentofu
1 el joya cremesse
2 tl scharfer senf, muskatnuss
hokkaidokürbis


1. zu aller erst beginnen wir mit dem mürbteig, denn dieser muss danach im kühlschrank ruhen. hierfür alle zutaten für den teig miteinander vermischen und dann mit beiden händen durchkneten, bis eine schöne kugel entstanden ist. diese in frischhaltefolie gewickelt für etwa 1/2 stunde im kühlschrank ruhen lassen.

2. danach können wir bereits mit dem blaukraut beginnen, denn das braucht etwa 20 minuten, bis es gar gekocht ist. mein erprobtes lieblingsrezept dazu findet ihr hier.
während das blaukraut vor sich hinköchelt, die karotten raspeln und den tofu in sehr kleine würfel schneiden. beides zusammen in etwas olivenöl scharf anbraten (ich hatte violette karotten), bis der tofu knusprig geworden ist. den halben bund petersilie hacken und unterheben.

3.  dann ist es an der zeit das backrohr vorzuheizen. da wir den kürbis für das topping vorher garen sollten, gebe ich ihn bereits beim vorheizen ins backrohr, dann ist er bereits schön angeweicht, wenn wir ihn brauchen.

4. nun gehts an die eigentlich füllung, die das ganze schön cremig macht. hierfür brauchen wir nun die cashews (diese sollten über nacht oder zumindest für 4 stunden in wasser eingeweicht werden), seidentofu, cremesse, senf, muskatnuss, salz und pfeffer und den rest der petersilie. ich habe einfach alles zusammen in eine küchenmaschine geworfen und ordentlich püriert.

5. der teig sollte nun ausreichend geruht haben. eine quiche form (bei mir die ganz große) mit alsan einfetten und den teig danach von der mitte ausgehend in die form drücken. an den seiten schön hochziehen und dann nur noch füllen. beginnend mit dem blaukraut als untergrund, darauf die geraspelten karotten, darauf die cashew-creme und zum schluss noch schön mit den kürbisspalten dekorieren.

nun kommt alles für etwa 35 minuten bei 180 grad ins backrohr; die quiche ist fertig, wenn der teig an den rändern leicht angebräunt ist.


wie gesagt, die quiche ist ein kleines bisschen arbeit, also vielleicht kein gericht für jeden tag. man muss sich die zeit nehmen, die cashews schon vorbereiten und dann erst loslegen, wenn man wirklich einiges an zeit zur verfügung hat. ich hatte etwa 3 stunden, in denen ich mich wach halten musste und diese drei stunden haben sich mehr als gelohnt.

habt ihr auch ein lieblingsrezept mit kürbis oder blaukraut oder beidem?