Montag, 31. August 2015

{Fashion} M&N and J&J

matt&nat und jan 'n june haben schon ihre neue kollektion auf den markt geworfen. zwei meiner liebsten labels mit so tollen sachen, dass ich direkt einmal hoch und runter shoppen wollte.

für euch habe ich meine derzeitigen lieblingsstücke rausgepickt; irgendwas davon landet bestimmt demnächst in meinem virtuellen einkaufswagen.

1. matt&nat // bucket bag
2. matt&nat // cork - triplet natural
3. jan 'n june // hero silky
4. jan 'n june // barney mat
5. matt&nat // elle fig
6. jan 'n june // lie silky
7. jan 'n june // charlie mat
8. matt&nat // sheenan macaroon
9. matt&nat // rubicon blaze

matt&nat verwendet für die taschen keinerlei tierische produkte und das von anfang an. der name rührt daher, dass sie sich von mat(t)erial und natur für ihre designs inspirieren lassen.
das innenfutter der taschen wird sogar aus recycelten plastikflaschen hergestellt; eine ganz tolle sache!

jula und anna haben sich im sommer 2013 bei einer flasche wein und aus dem eigenen bedürfnis heraus gedanken über nachhaltige mode gemacht; und schon war jan 'n june geboren - naja nicht so direkt gleich, aber beinahe.
weg von öko-klamotten, hin zu stylishen designs, die im alltag zu jedem coolen look kombinierbar und vor allem tatsächlich tragbar sind.

habt ihr eco-lieblings-labels?

Samstag, 22. August 2015

{Food} Tomaten Taataataatöööö

"man kann nie genug tomaten auf vorrat haben" in diesem punkt sind meine schwester und ich uns - komme was wolle - einig. ich bin ein besonderer fan von "abgefahrenen" tomaten, sprich keine herkömmlichen roten bällchen.
so zog mich ein stand am wiener naschmarkt besonders in seinen bann, als ich die reichliche auswahl an bunten, teils anders geformten tomaten entdeckte.

meine aufmerksamkeit galt vor allem kleinen, sehr fein gerippten, bunten tomaten. der besitzer des standes hat mir dann allerhand über diese aus sizilien stammenden, offenbaren köstlichkeiten erzählt - ich hatte glück, denn nur aufgrund des sehr nassen winters habe ich anfang august noch welche bekommen. hatte er köstlichkeit gesagt? 3,2,1 meins!

um die süße der winzigen ochsenherzen noch zu unterstützen entschied ich mich dafür mich an einer pikanten taataataatöööö (tarte tatin) zu versuchen.

rezept: (für eine mittlere pfanne)
1,5 el margarine (alsan)
1 el rohrzucker
1,5 el heller balsamico
8-10 kleine, bunte tomaten
1 jungzwiebel

frische kräuter:
thymian, basilikum, oregano

1-2 el tomatenmark
1 tl basilikum-pesto
1/2 rolle vollkorn-blätterteig
salz und pfeffer



1. in einer ofenfesten pfanne zuerst die margarine schmelzen und den zucker einrühren. die tomaten halbieren (bzw. die etwas größeren in scheiben schneiden) und die jungzwiebel in feine ringe schneiden. beides zusammen in das margarine-zucker-gemisch einrühren und leicht karamellisieren lassen.

2. mit balsamico ablöschen und die frischen kräuter zugeben. noch so lange weiter köcheln lassen, bis die flüssigkeit zur hälfte verdampft ist. den blätterteig nun auf die pfannengröße zuschneiden (rund) und mit tomatenmark und pesto bestreichen. die pfanne vom ofen nehmen, salzd und pfeffer drüberstreuen und mit der bestrichenen blätterteigseite abdecken.

3. nun für 25-30 minuten ins 200 grad heiße, vorgeheizte backrohr schieben und ordentlich brutzeln lassen.

nach der backzeit aus dem rohr nehmen, kurz stehen lassen und danach auf einen teller stürzen. mit weiteren frischen kräutern bestreuen und genießen.


auf die gefahr hin mir jetzt keine freunde zu machen: omg, es ist französische pizza! eine unfassbare herrlichkeit, am besten mit einem frischen, grünen salat als beilage genossen. ich möchte mich reinlegen, darin baden und mich suhlen, so herrlich war diese tarte tatin.
auch wenns in wirklichkeit ein verkehrter, französischer apfelkuchen ist - was ich mir auch wunderbar vorstelle - diese variante wird es definitiv öfter im hause cookies geben.

das geht auch mal, wenn man erst später vom arbeiten nach hause kommt, denn lange dauerts wirklich nicht, einfach ist es auch und wenn ihr "tomaten sollten immer da sein" befolgt, sind auch die zutaten kein problem.

Freitag, 14. August 2015

{zu Gast} Sonnentor - würz dich um die Welt

als die anfrage in meinen posteingang flatterte, ob ich nicht an einem kochkurs von sonnentor zum thema vegan und gewürze rund um die welt teilnehmen wolle, war ich direkt feuer und flamme.
der termin fiel auch noch genau in meine erste urlaubswoche, was das ganze noch perfekter machte.

an einem mittwoch abend also trafen wir uns alle in der erfolgsküche, um einen würzig veganen abend zu verbringen. als unsere kulinarische reiseleiterin durch die gewürzwelt stellte sich bianca gusenbauer vor - dem ein oder anderen bestimmt ein begriff durch ihr projekt "geheime schnatterei".

bianca, die zuerst ihre kochlehre abgeschlossen hat, dann kochlehrerin werden wollte - was ihr zu langeweilig wurde - ihren doktor in wirtschaft absolviert und in diesem bereich gearbeitet hat - was ihr ebenfalls zu fade wurde - um danach wieder in die küche zurück zu kehren, war mir direkt sympathisch und konnte mit ihrem wissen über gewürze und die unterschiedlichen küchen der welt gleich zu beginn punkten.

nach einem willkommensdrink - tee aus apfelminze - legten wir direkt los mit den reich gefüllten warenkörben und den dazugehörigen gewürzen. zuerst mal die nase in die gewürze halten, dann alles erschmecken und die geschmacksnerven kitzeln.


in kleingruppen eingeteilt machten wir uns danach daran die insgesamt 8 unterschiedlichen gerichte zu kochen. von suppe über salate und burger bis hin zum bananenküchlein waren wir nun gute 2 stunden beschäftigt alles in die töpfe und danach auf die teller zu bringen.


biancas einzige und wichtigste vorgabe: geduld beim abschmecken - immerhin gings ja um die gewürze. 

marokko, die karibik, indien, japan, die halbe welt wurde in gewürzform in die pfanne gehaun. bianca wustelte immer zwischen den schüsseln, stippte ihren probierlöffel in selbige und sprach "da fehlt noch was". die geduld war es am ende wirklich, die den geschmack ausmachte, denn man glaubt nicht wie schnell gewürze sich verflüchtigen können, wenn man sie aufkocht. würzen, schmecken, würzen, schmecken...

wongs gegrillter karotten-salat mit avocado
zum schluss wurden wir alle vom hunger an die reich gedeckte tafel getrieben und freuten uns schon wie verrückt endlich gegenseitig unsere ergebnisse zu verspeisen.
ein gericht leckerer als das andere vergaßen wir beinahe noch platz für die nachspeise zu lassen.


im ganzen ein super gelungener abend mit viel freude am probieren. einmal ein kochabend, an dem nicht nur zugeschaut wird wie es die profis machen, selbst ist der koch.

die nächsten termine stehen bereits vor der tür, am 7. oktober und 12. november habt ihr die chance selbst dabei zu sein. alle infos zu den workshops findet ihr hier

*mit einem riesigen dankeschön an sonnentor für die einladung und auf ein baldiges wiedersehen.

Sonntag, 9. August 2015

{Food} Beere wem Beere gebührt

als kind habe ich am aller aller liebsten heidelbeermarmelade gegessen. und zwar deswegen, weil meine oma immer ca. 100kg davon eingekocht hat. das ist mir bis heute geblieben, doch ich liebe die kleinen, blauen dinger auch noch in jeglicher anderen form.
dazu kommt, dass sie nicht nur super lecker schmecken, sie sind auch echte gesundheitsbomben!

die heidelbeeren ihre blaue farbe gebenden anthocyane unterstützen den körper dabei freie radikale azufangen und können somit einen vorzeitigen alterungsprozess der haut abbremsen. ebenso sind reichlich vitamin c und e enthalten, was die beerchen zu echtem beauty-food machen.

aber genug über die beere geplaudert, verarbeitet habe ich sie heute in einem blauen cheesecake.

rezept: (für eine mittlere tarte form)
für den mürbteigboden/streusel
200g dinkelmehl
1 prise salz
60g rohrzucker
110g gekühlte alsan
1 tl schalenabrieb einer zitrone
3 el pflanzenmilch

für die cheesecake-fülle
150g frische heidelbeeren
70g alsan
50g rohrzucker
30g speisestärke
1/2 tl vanillepulver, 1/2 tl zitronenschale
250g joya heidelbeerjoghurt

1. alle zutaten für den mürbteig in einer großen schüssel zu einer teigkugel verkneten.
danach für mind. 30 minuten in frischhaltefolie gehüllt im kühlschrank ruhen lassen.

2. in der zwischenzeit könnt ihr schonmal das backrohr auf 180 grad vorheizen und die zutaten für die cheesecake-fülle miteinander vermischen.

3. sobald der teig seine ruhepause beendet hat, eine tarte-form fetten und die teigkugel in die mitte der form legen. mit den händen so lange drücken, kneten und bearbeiten, bis der teig perfekt in die form eingepasst ist - keine sorge, es wird etwas übrig bleiben, das brauchen wir noch.
den boden noch mehrmals mit der gabel einstechen und die fülle eingießen.

4. die frischen heidelbeeren drüber verstreuen und aus dem restlichen mürbteig streuselklumpen formen, die über die tarte verteilt werden. dann für 40 minuten ab in den backofen; den kuchen bitte zuerst vollständig abkühlen lassen, bevor ihr ihn aus der form nehmt, sonst wird das nämlich nichts.


ein super schnelles cheesecake rezept, das auch mit jeder anderen geschmacksrichtung joghurt und jeder anderen beerensorte klappt. versucht es doch einfach mal, bei meinen gästen zum kaffee ist die tarte jedenfalls supe angekommen.

im kühlschrank aufbewahrt habt ihr auch noch mehrere tage etwas davon - vorausgesetzt sie überlebt so lange, denn die streusel sind super knusprig und das joghurt wird super schön käsekuchig.

Dienstag, 4. August 2015

Vegan Wednesday #151 - hier wird gesammelt

...und der vegan wednesday geht trotz sommermodus in die nächste runde.

von 05.-16. august könnt ihr mir hier zeigen was auf euren tellern gelandet ist und womit ihr die nächste anstehende hitzewelle bekämpft habt.

ich bin sehr gespannt und hoffe, dass euch das ein oder andere hübsch gefüllte tellerchen und schüsselchen über die kamera-linse läuft.

noch bis september läuft unser vegan wednesday im sommermodus und es wird nur alle zwei wochen gesammelt - für alle, die neu hier sind einfach klicken und alle infos zu unserer aktion finden.

Sonntag, 2. August 2015

{Food} ...wer braucht schon schnöde Knödel?!

und weil das mit den marillen so schön war, gibts gleich noch ein rezept dazu. eigentlich bin ich kein großer fan von marillenknödeln, dabei kommt es auch darauf an wie sie zubereitet sind. meist sind sie mir einfach zu süß - vor allem wenn der kern noch durch ein stück würfelzucker ersetzt wurde.
ich liebe an marillen die säure, die sich nur leicht mit süßem zucker vermischt.

überhaupt knödel braucht kein mensch, wieso die marillenknödel nicht einfach aufs blech bringen dachte ich mir!

gesagt getan, habe ich also an einem flachen knödel gewerkelt und mir da was für euch überlegt.
streicht euch den heutigen tag fett und rot im kalender an, denn ich habe zum ersten mal ein backrezept selbst kreiert - ich bin da beim backen nicht so versiert, weil ich die mengenverhältnisse nicht wirklich nachvollziehen kann.
bam!

marillenknödel aufs blech gebracht
 
rezept: (für 1 blech knödelkuchen)
300g dinkelmehl
1 tl backpulver
1 tl natron
1 prise salz
100g margarine
200g rohrzucker
10 el maiskeimöl
300g marillen-aprikosen joghurt von joya
1 el schalenabrieb einer zitrone
1 schuß prickelndes mineralwasser
500g heimische marillen
3 el geriebene mandeln
2 el vollkorn semmelbrösel



1. mehl mit backpulver und natron vermengen und die prise salz unterheben. danach zucker, margarine, öl, joghurt und zitronenschale mit dem mixer unterrühren. den schuß mineralwasser beigeben und nochmals durchrühren.

2. backofen auf 180 grad vorheizen und den teig auf ein mit backpapier ausgelegtes blech leeren und glatt streichen (ziemlich dünn, es soll ja wie das äußere eines knödels sein).
die marillen in etwa 1 cm große würfel schneiden und über den teigboden streuen. vorsichtig etwas festdrücken, damit sie auch stabil drauf sitzen.

3. nun die geriebenen mandeln und die semmelbrösel drüber streuen und für 45 minuten backen lassen. hier ist es wichtig die stäbchenprobe zu machen, da der teig auch nach ende der backzeit noch sehr weich aussieht.


ich habe den kuchen mehreren personen verkosten lassen; die geister scheiden sich, ob er wirklich an die knödel dran kommt. aber bei einem waren sich alle einig: er schmeckt herrlich frisch und fruchtig nach sommer - auch wenn die meisten stimmen die knödelthese vertreten haben.

solltet ihr ihn nachbacken, lasst mich unbedingt eure meinung dazu wissen - knödel oder nicht, das ist hier die frage.