Mittwoch, 31. Oktober 2012

Vegan Wednesday #13

der 13. vegan wednesday... wie passend genau zu halloween. deswegen ist das logo für diese woche auch schwarz geworden und nicht so hübsch rosa, wie sonst immer.

gedacht war eigentlich, dass  an diesem mittwoch halloween-taugliche gerichte gezeigt werden. da aber nicht jeder zeit dazu hat, wurde dann doch beschlossen, dass es wie immer abläuft, sich aber jeder über die eine oder andere gruselige speise freut. 
als ich das abendessen gemacht habe, hätte ich nicht gedacht, dass es zu halloween passen wird. dann jedoch habe ich gesehen, dass mein strudel während des backens ganz schön viel blut verloren hat!  (ist natürich nur tomatensaft).
rezept:
eine hand voll cocktailtomaten 
1 packung jungspinat (frisch)
1 große knoblauchzehe 
pfeffer
tomatenmark
1 packung veganen blätterteig (ich hatte dinkel-blätterteig)
1 el pinienkerne 
soyatoo-käse 

1. die tomaten und den knoblauch kleine schneiden und in einer schüssel mit olivenöl und pfeffer etwas marinieren. 

2. nun die tomaten in einer heißen pfanne scharf anbraten, bis sie schön mantschig werden, dann erst den jungspinat zugeben und weiter braten, bis er etwas zusammengefallen ist. 

3. den blätterteig ausrollen und erstmal mit dem tomatenmark bestreichen. dann das tomaten-spinat-gemisch in der mitte drauf verteilen, pinienkerne und "käse" drüber und den blätterteig schließen. 
nun nur noch auf mittlerer schiene bei gas stufe 4 für 25-30 minuten backen. 

dazu habe ich einen dip aus soja-joghurt mit pfeffer und frischer petersilie plus schnittlauch gemacht. 
und zur nachspeise gab es heute einen kuchen, den ich auf einem anderen blog gesehen habe, allerdings nicht vegan. 
da der kuchen aber soooo lecker aussah, habe ich ihn einfach veganisiert :-)
naja ich will es heute nicht übertreiben mit den rezepten, deswegen kommt das rezept für den cranberry-kuchen erst morgen. 

beim outfit habe ich mich heute auch an halloween gehalten und zeige mein kostüm vom letzten jahr:  
HAPPY HALLOWEEN! 
 als welches schaurige wesen verkleidet ihr euch heute?

Dienstag, 30. Oktober 2012

Geburtstag!!!

es ist so weit, der geburtstag meines liebsten ist da und es gab natürlich sachertorte.
ich habe mir wirklich viele rezepte angeschaut, ich wollte ja keine trockene, sondern eine super saftige sachertorte backen.
und da kam meine liebste freundin ins spiel, die mich auf die idee gebracht hat einfach ein bisschen geriebene zucchini in den teig zu mischen, um alles saftiger zu machen.
und es hat perfekt geklappt!


rezept: (20 cm springform)
100g weiche butter
80g puderzucker
100g schokolade (mind. 70%)
4 eier
40g mehl
40g speisestärke
1/2 kleine zucchini
1/2 gestrichener tl backpulver
150g marillenmarmelade
schokoladenglasur (ich hatte die fertige im becher von manner extra für sachertorte)




1. die eier trennen und dotter und eiweiß in zwei verschiedene schüssel geben.
das eiweiß steif schlagen und die butter mit dem dotter und dem puderzucker vermixen.

2. die schokolade über dem wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen und dann ebenfalls zur dottermischung geben. dann die halbe kleine zucchini raspeln und ebenfalls untermischen.

3. nun werden mehl, backpulver und stärke miteinander gemischt.
jetzt kommt alles zusammen. und zwar wird die mehlmischung abwechselnd mit dem eischnee zugegeben und untergehoben (keinesfalls mixen, sonst wirds nicht so schön fluffig).

4. eine kleine springform ausfetten, den teig einfüllen und bei 170 grad im rohr für etwa 40 minuten backen. danach auf ein tortengitter stürzen und komplett abkühlen lassen.

5. nun wird der fertige kuchen in der mitte auseinandergeschnitten und die obere hälfte abgehoben. die untere hälfte mit der marmelade schön gleichmäßig bestreichen und den oberteil wieder aufsetzen.

6. jetzt nur noch mit der glasur überziehen, trocknen und schmecken lassen!

geschmeckt hat die torte jedenfalls fantastisch. 
 
habt ihr auch eine torte oder einen kuchen, den ihr immer zum geburtstag bekommt?

und dazu gibts auch heute wieder ein outfit:

rezept:
strickjacke, grau :: h&m
shirtkleid, blau :: h&m
leggings :: zara
uhr :: casio mini, gold
schal :: h&m
vernis :: opi "honk if you love opi"

Montag, 29. Oktober 2012

Maronikuchen

es hat schon wieder geschneit, es scheint wirklich schon so weit zu sein, der winter kommt. ich mag den winter eigentlich gerne, weil man es sich an den wochenenden so schön in eine decke gekuschelt mit einer schönen tasse tee gemütlich machen kann.

was im winter für mich auf keinen fall fehlen darf sind neben tee und decke die maronis.

ich könnte mich im winter ausschließlich davon ernähren, weil sie gar so gut schmecken.
deswegen habe ich mir auch gedacht, ich versuche mich mal einen maronikuchen:

rezept: (kleine springform)

150-200 ml sojamilch
1 vanilleschote (ausgektratzt)
1 prise salz
100g maroni (gegart)
1 ei
50g zucker
50 ml neutrales pflanzenöl
75g mehl
3/4 tl backpulver
1 tl bonne maman maroni





1. die maroni in scheiben schneiden und zusammen mit der milch und der ausgektratzten vanilleschote aufkochen. abkühlen und durchziehen lassen, danach durchpürieren.

2. ei mit zucker und salz verquirln, dann zuerst das öl und dann die maronimilch zugeben und verrühren.
mehl mit backpulver in eine schüssel geben und die andere mischung zugeben. gut durchrühren, bis ihr eine homogene masse habt. noch die maronicreme einrühren und fertig ist der teig.

3. eine kleine springform (20cm) ausfetten und den teig einfüllen.
dann für etwa 25 minuten bei 175 grad backen.
stäbchenprobe machen und den kuchen etwa 10 minuten abkühlen lassen, bevor ihr ihn aus der form nehmt.

der kuchen wird herrlich saftig und schmeckt total nach kastanienreis <3
 



rezept:
seidenkleid, pferdchen :: zara
schal, rosa :: h&m
strickweste, schwarz :: h&m
leggings :: zara
uhr :: casio mini, gold
vernis :: keiner


Sonntag, 28. Oktober 2012

Ganz einfach Kürbiskuchen

vor jahren habe ich mal einen amerikanischen kürbiskuchen gegessen und konnte damit auch nicht wieder aufhören, weil er so unglaublich gut geschmeckt hat.
damals war ich fix davon überzeugt diesen kuchen auf der stelle nachbacken zu müssen.
aber ich habs bis heute nicht gemacht, weil ich bisher nur rezepte gefunden habe, bei denen man z.b. kondensmilch verwenden muss oder irgendwelche anderen zutaten, die ich nicht so einfach zu kaufen bekomme.

deswegen ist das nichts geworden mit dem lecker kuchen.
doch dann habe ich bei penne im topf ein super einfaches rezepet dafür gefunden. keine zutaten, für die man extra in bestimmte läden muss, kein großes tamtam.
einfach nur kürbis und ein paar gewürze. und da wars klar, den kuchen muss ich machen und diesmal wirklich. ja, gestern abend war es so weit:
rezept:
für den teig
100g butter
200g mehl
100g zucker
1 ei
1 tl backpulver
1 prise salz

für die füllung
430g kürbisfleisch (hokkaido)
200g zucker
2 große eier
200ml milch (bei mir sojamilch)
2 scheiben süßkartoffel
2 tl zimt, 1 tl lebkuchengewürz, etwas geriebene muskatnuss

1. alle zutaten für den teig miteinander verkneten und zu einem homogenen teig verarbeiten. dann zu einer kugel formen und in frischhaltefolie gewickelt für etwa 1/2 stunde im kühlschrank ruhen lassen.

2. den kürbis und die süßkartoffel würfeln und in einem topf mit wasser kochen, bis die stücke schön weich sind. sehr gut abtropfen und an der luft abkühlen lassen.
dann die milch zugeben und mit dem pürierstab durchpürieren. übrige zutaten zugeben und gut vermixen. (schreckt euch nicht, der teig wird ziemlich flüssig. das gehört aber so, nach dem backen ist wieder alles gut :-))

3. eine springform ausfetten, den teig ausrollen, reindrücken und einen ca. 3cm hohen rand hochziehen. dann die füllung eingießen und bei 175 grad im vorgeheizten backofen für etwa 1 1/2 stunden backen.

nach ende den kuchen auf keinen fall aus der form nehmen, am besten über nacht auskühlen lassen.

nachdem es bei uns in der nacht geschneit hat, habe ich auch meinen kürbiskuchen mit etwas staubzucker angeschneit.
lasst ihn euch gut schmecken!

nun noch zu einem anderen thema:
mein liebster hat kommende woche geburtstag. ich will ihm zu diesem anlass natürlich einen kuchen backen und zwar eine sachertorte, um genau zu sein, die mag er am liebsten.
das problem bei der sache ist nur, ich habe noch nie im leben eine sachertorte gebacken und kenne auch nur rezepte, bei denen der teig nach dem backen total trocken ist.
meiner muss aber  saftig sein!

deswegen mein aufruf an euch: habt ihr ein superduper erprobtes rezept für die beste sachertorte der welt? freue mich von euch zu lesen!

und natürlich auch noch das outfit zum sonntagskaffeeundkuchen:

rezept:
oversized jacke, berry :: h&m
jeansshorts :: vero moda
schal :: h&m
leggings :: zara
uhr :: casio, silber
vernis :: opi "honk if you love opi"

Samstag, 27. Oktober 2012

Trick or Treat?!

schon die ganze woche freue ich mich aufs wochenende.
nicht nur, weil frei ist, sondern auch, weil ich endlich meine halloween-cupcakes backen konnte.
wäre eh fast nichts geworden, weil ich keien lakritze und keine sauren schlagen bekommen habe... deshalb musste ich leider etwas improvisieren.

ich finde aber, dass sich das ergebnis trotzdem sehen lassen kann:

für die cupcakes braucht ihr erstmal euer lieblings-muffin-rezept. ich habe mich für einen brownie-teig entschieden und den erstmal gebacken.

bevor ihr beginnen könnt die toppings zu machen, müssen die kleinen kuchen vollständig auskühlen, sonst zerrinnt euch das frosting (heißt ja auch nicht umsonst so, sollte also eher kalt sein).

und dann kann es schon losgehen.
auf dem bild seht ihr: spinne, schwarze katze, schleim mit blut und zombie.
eine mumie wollte ich eigentlich auch machen, aber ich konnte mit dem spritzbeutel irgendwie nicht umgehen. die linien wurden nicht gerade und es ist total verronnen. naja, muss auch ohne mumie gehen.





hier noch zu den einzelnen cupcakes:

für den skull-cake habe ich einen marshmallow zugeschnitten und schokostreusel als augen und nase reingesteckt.
dann einfach oben drauflegen oder mit etwas frosting ankleben. 

für alle anderen cupcakes habe ich dann ein frosting gemacht:

175 g frischkäse
100 g butter
1 el mascarpone
so viel puderzucker, bis das frosting süß genug schmeckt

so viel zur grundmischung.









für die schwarze katze habe ich erst das frosting aufgetragen und dann ordentlich schokostreusel drübergestreut. die ohren bestehen aus oreo-schokolade, zurechtgeschnitten. augen und nase sind in meinem fall skittles, da ich keine kleinen m&ms bekommen habe.
und für den schnurrbart wollte ich eigentlich lakritze nehmen, sind dann aber bunte schnüre geworden, weil ich die lakritze ja nicht bekommen habe. 

und dann ist da noch die kleine spinne. dafür habe ich das frosting mit grüner lebensmittelfarbe (pulver) eingefärbt. dann kommt ein oreo cookie oben drauf, skittle-augen mit frosting ankleben und die essbaren schnüre in eurer lieblingsfarbe für die beinchen zurechtschneiden.

 besonders ekelig finde ich selbst diese variente. ich hatte noch etwas frosting übrig am ende und wollte es nicht wegwerfen. deswegen habe ich mit einem zahnstocher noch eine kleine menge flüssige rote lebensmittelfarbe eingemischt und ein paar staubzuckerbröckchen, damit es so richtig hässlich aussieht. ich nenne die variante "schleim mit blut" PFUI!

 und zu guter letzt mein etwas schielender zombie. hierfür habe ich normal große und mini marshmellows verwendet.
das eine auge (das größere) besteht aus dem normal großen marshmallow und einer halben mini mozartkugel. das zweite auge aus einem mini marshmellaw und einem tupfen flüssiger schokolade.
die hässlichen zähne bestehen auch aus mini marshmallows und weil er sein großes auge nicht so richtig unter kontrolle hat, ein augenlid aus haribo pasta frutta.
ich hoffe, dass euch meine kreationen gefallen haben. 
das outfit gibts dann morgen für das ganze wochenende. 

ihr könnt euch schon freuen, es wird herbstlich süß und hat auch etwas mit halloween zu tun.

ach ja, hätte ich fast vergessen:
ich nehme mit meinem zombie beim blogevent von regina (muc.veg) teil.
habt ihr auch schon ideen für halloween oder vielleicht sogar schon etwas gruseliges gebacken/gekocht?


Donnerstag, 25. Oktober 2012

Ofen Fenchel

morgen ist feiertag! juhu! eine anstrengende woche ist (fürs erste) geschafft.
im moment mag ich ofen-gerichte total gerne, weil sie wenig zeit in der küche in anspruch nehmen und sich eigentlich ganz von alleine kochen.

deswegen gibts heute schon wieder etwas aus dem ofen. und zwar mit einem meiner lieblings-gemüse, dem fenchel.


rezept:
2 fenchelknollen
1 knoblauchzehe
1 packung feta
zesten einer biozitrone
einige getrocknete tomaten
einige frische cherrytomaten
1/4 tl gemahlener kreuzkümmel
salz, pfeffer
olivenöl










1. den fenchel in feine scheiben schneiden und das grün aufheben, das brauchen wir am ende für die deko. knoblauch und cherrytomaten ebenfalls klein schneiden und zusammen mit dem fenchel in einen bräter geben. mit salz, pfeffer und kreuzkümmel würzen und olivenöl zugeben.
dann alles gut vermischen und ins vorgeheizte backrohr (180 grad) geben.
dort bleibt es jetzt für die nächsten 15 minuten.

2. in der zwischenzeit die getrockneten tomaten grob schneiden, zesten von der zitrone reißen und feta zerbröseln.
nach den 15 minuten bräter aus dem ofen holen und die restlichen zutaten zugeben. wieder ordentlich vermischen und zurück in den ofen stellen.
weitere, quälende 15 minuten müssen nun verstreichen, bis ihr das leckere gericht endlich essen könnt.

3. raus aus dem ofen und noch mit ein paar zesten und dem grün des fenchels garnieren.

zitrone passt wunderbar zu fenchel und es duftet wirklich himmlisch.


 dazu das heutige outfit:



rezept:
schlauchkleid, schwarz :: h&m
schal, schwarz :: h&m
blazer mit goldenen knöpfen :: zara
leggings :: zara
uhr :: michael kors
vernis :: keiner

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Vegan Wednesday #12

es ist wieder so weit, es ist mittwoch und somit vegan wednesday. ich bin zum zweiten mal dabei, aber das ganze findet bereits zum 12. mal statt und wird immer größer. schon letzte woche habe ich viele neue, sehr tolle rezepte auf anderen blogs entdeckt.

aber kommen wir zu meinem beitrag:
hirse mit erbsen-minz-püree, süßen beeten und picada:


rezept:
2-3 kleine rote rüben
1 el olivenöl
saft einer orange
1 tl ahornsirup
150g tk-erbsen
schale und saft einer biozitrone
1 hand voll minzblätter
150g hirse
1/2 tl fenchelsamen
300ml gemüsebrühe
2 scheiben vollkornbrot
3-4 el olivenöl
1/2 bund petersilie
1 hand voll pistazien
2 radieschen
kresse
salz, pfeffer aus der mühle
ein schuß himbeeressig


1. das backrohr auf 220 grad vorheizen. rote rüben schälen und in schmale spalten schneiden, dann auf einem backblech verteilen. öl, ahornsirup, orangensaft, salz und pfeffer drübergeben und alles gut vermischen. für etwa 25 minuten ins backrohr geben und zwischendurch immer mal wieder wenden.

2. für die minzcreme die erbsen  ein paar minuten in salzwasser kochen und dann mit kaltem wasser abschrecken. geriebene zitronenschale und saft zugeben, minze, salz und pfeffer druntermischen und mit einem pürierstab schön fein pürieren.

3. fenchelsamen und hirse in einer trockenen pfanne für ein paar minuten anbraten (bis der fenchel duftet). dann umlagern in einen topf und mit 300ml gemüsebrühe ablöschen. für 5 minuten köcheln lassen (ohne umzurühren). dann von der herdplatte nehmen und zugedeckt für 15 bis 20 minuten stehen lassen.

4. für die picada das brot in würfel schneiden und in einer pfanne mit öl anbraten. etwas auskühlen lassen und in eine schüssel geben. dazu gesellen sich die pistazien, die klein geschnittenen radieschen, gehackte petersilie und die kresse. das restliche öl und den himbeeressig dazugeben und ordentlich durchmischen.

alles schön anrichten und gut schmecken lassen!

und zur nachspeise gibts mein geliebtes veganes himbeer-dinkelcroissant!
ist zwar leider nicht selbst gemacht ausnahmsweise, schmeckt aber trotzdem herrlich :-)
und natürlich auch heute wieder ein outfit dazu:

rezept: 
strickjacke, schwarz :: h&m
shirtkleid, schwarz :: h&m
leggings, batik :: h&m
uhr :: casio mini, gold
vernis :: chanel "suspicious"

Dienstag, 23. Oktober 2012

Gemüsiges aus dem Ofen

seit gestern ist endlich der blog von guerilla bakery online und jeder kann nun die herrlichen kuchen und sonstigen speisen nachkochen.

sofort bei meinem ersten besuch der seite stach mir das ofengemüse ins auge. sah unglaublich gut aus und klang total einfach und schnell gemacht.
naja zumindest schnell vorbereitet, denn für "ich komme spät nach der arbeit nach hause und koche noch etwas" ist das rezept wirklich nichts, es braucht leider echt lange im ofen, da keine flüßigkeit dabei ist, in der das gemüse garen könnte. ich habe das rezept etwas abgewandelt, weil ich paprika überhaupt nicht leiden kann :-)

macht nichts, es schmeckt hervorragend, weil der feta so wunderbar schmilzt und sich überall verteilt.



rezept:
1/2 große zucchini
1/2 hokkaido kürbis
einie kleine kartoffeln
1 süßkartoffel
eine hand voll cherrytomaten
1 packung feta

1/2 bund frische petersilie
"sieglindes erdäpfelwürze" von sonnentor
olivenöl
salz, pfeffer








1. das ganze gemüse waschen und in mundgerechte stücke schneiden (nicht zu groß, da es sonst noch ewiger im ofen braucht).
alles in eine ofenfeste form geben und einmal gut durchmischen.
gewürze darüber geben, einölen und erneut durchmischen.
zum schluss noch den feta mit den händen drüberbröseln.

2. bei 200 grad so lange garen, bis alle gemüsestücke weich sind (bei mir hat das an die stunde gedauert). zwischendurch immer mal wieder rausholen und durchmischen.

3. fertig :-), jetzt nur noch die frische petersilie hacken und druntermischen.

ihr könnt dieses gericht mit jedem gemüse machen, das ihr gerne habt.
ich hab es gleich heute nochmal gekocht, weils so lecker war und habe noch eine rote beete untergemischt, weil ich noch welche da hatte.



als outfit dazu empfehle ich etwas rustikales: 


rezept:
western bluse :: zara
shorts, jeans :: mango
leggings :: h&m
uhr :: casio mini, gold
vernis :: chanel "suspicious"

Sonntag, 21. Oktober 2012

Oreo + Brownies = der Himmel


heute hatte ich einen sonntag, wie er im buche steht!
zuerst bin ich meiner lieblings-sonntagsbeschäftigung nachgegangen: rätseln.
dazu hatte ich eine tasse meines derzeitigen lieblingstees "nestwärme". super bei dem doofen wetter draußen.
heute sollte es ja eigentlich schön werden, aber weit und breit nur nebel und kalt.

am nachmittag hatten wir dann ein kaffeedate mit den brunchies und dann habe ich mich meiner zweit liebsten beschäftigung gewidmet: andere blogs durchstöbern und anregungen holen.






dabei bin ich auf ein rezept gestoßen, dem ich einfach nicht widerstehen konnte.
ein brownie mit cookie-boden und einer schicht oreo keksen! es ging einfach nicht anders, ich musste backen. was für ein glück, dass ich noch genau zwei eier im kühlschrank hatte.

genug geschwafelt, es wird ernst:


rezept:
130g vollmilch-kuvertüre
190g weiche butter
230g zucker
1 packung vanillezucker
2 eier (ein glück nicht mehr!)
230g mehl
1/2 tl natron
2 prisen salz
oreo kekse (ich habe für die 20cm durchmesser springform 10 kekse gebraucht wie ihr seht)





1. für den cookie-boden 90g zucker und 65g butter in einer schüssel mit dem handmixer cremig schlagen. eine prise salz dazugeben und ein halbes ei (dafür ein ei in einer tasse verquirln und die hälfte davon zur masse geben). zum schluss 90g mehl mit dem natron vermischen (im original war es backpulver, hatte ich aber nicht da), 30g kuvertüre hacken und unter die masse heben.

2. für den brownie-teig den rest der kuvertüre mit dem rest der butter über dem wasserbad schmelzen.
die restlichen eier und den restlichen zucker + vanillezucker mit einer prise salz schaumig schlagen. sobald die schoko-masse etwas ausgekühl ist, kommt sie zur ei-zucker-mischung und wird auch untergeschlagen. dann noch 40g mehl unterheben und fertig ist auch der teig.

3. eine kleine springform ausfetten und zuerst den cookie-boden reindrücken und schön verteilen.
dann die oreos darauf aufteilen und leicht andrücken.
dann nur noch den brownie-teig drübergießen und im vorgeheizten backrohr bei 150 grad backen, bis es herrlich nach schokolade duftet in der ganzen wohnung (= ca. 25 minuten).

unbedingt auskühlen lassen, bevor ihr den kuchen aus der springform nehmt.
der brownie-teig ist echt perfekt, weil er so fudgy wird und herrlich zum krossen keksboden passt.




nachdem heute so doofes, nebliges und graues wetter war, musste ich mich passend dazu anziehen.
endlich konnte ich wieder meinen heiß geliebten maison scotch mantel wieder anziehen, den ich im letzten jahr im shop in berlin ergattert habe.
mit der herrlich großen kapuze, die einen auch vorm schlimmsten wind und regen schützt.
offensichtlich hat sich das wetter heute auch auf die fotos ausgewirkt, die sind nämlich auch total nebelig geworden.

rezept:
grau melierte weste :: h&m
strickkleid, schwarz :: h&m
leggings :: zara
schal, schwarz :: h&m
uhr :: urban outfitters
vernis :: keiner

Samstag, 20. Oktober 2012

Blaukraut bleibt Blaukraut

kennt ihr das: jemand erzählt über ein gericht und plötzlich habt ihr total lust darauf genau das zu essen und könnt nur mehr daran denken?!
mir ist das heute passiert, als meine liebste freundin das wort "blaukraut" gesagt hat.
ich gebe ehrlich zu, dass ich normalerweise im winter ein fertiges blaukraut aus dem supermarkt kaufe und das nur noch auftaue. allerdings nur aus dem grund, weil ich bisher dachte, dass blaukraut total schwer zu machen ist und auch noch hundert stunden dauert.

stimmt aber überhaupt nicht! und deshalb habe ich beschlossen heute mein aller erstes blaukraut selbst zu kochen.
ich habe natürlich noch einige dinge reingemischt, die nichts im klassischen blaukraut zu suchen haben :-)


rezept:
1/2 blaukrautkopf
1 rote bete
1 rote zwiebel
granatapfelessig
himbeeressig
rohrzucker
1 großer löffel preiselbeermarmelade
0,25 l rotwein
2 lorbeerblätter
einige maroni


1. blaukraut und rote bete raspeln, die zwiebel in dünne scheiben schneiden. danach alles zusammen in etwas olivenöl anbraten und gleich mal ein bisschen essig zugeben.

2. sobald das blaukraut zusammengefallen ist, wird gezuckert und noch mehr essig kommt dazu. ich muss sagen, ich hab den essig und den zucker nach gefühl zugegeben, das müsst ihr einfach ausprobieren.

3. jetzt nur noch mit dem rotwein aufgießen und die lorbeerblätter zugeben.
salzen und pfeffern und zugedeckt bei kleiner hitze für etwa 30 minuten köcheln lassen.

4. ganz zum schluss nur noch die preiselbeern unterrühren und mit den maroni verfeinern.

die rote bete habe ich dazugegeben, weil ich vor ein paar tagen von iris aus unserer bürogemeinschaft von ihrem kleinen feld einige ganz frische bekommen habe.
ich muss sagen, das schmeckt wirklich klasse und macht die farbe noch schöner.

dazu habe ich einige süßkartoffelpommes und kürbisspalten aus dem backrohr gegessen.
 ich hab die spalten einfach auf einem backblech mit etwas olivenöl beträufelt und mit sieglindes erdaepfelgewuerz von sonnentor gewürzt.
dann für etwa 30 minuten bei gas stufe 6 im rohr lassen, bis sie schön knusprig sind.


mein aller erstes blaukraut in meinem leben und es ist einfach himmlisch geworden! 
super fruchtig durch die fruchtessige und die preiselbeermarmelade. sehr lecker und ich bin total begeistert und überrascht. 
in zukunft werde ich es immer selbst machen.

outfittechnische empfehle ich dazu:

rezept:
strickjacke :: h&m
kleid :: forever21
leggings :: h&m
uhr :: casio mini, gold
vernis :: keiner